Vom Angestellten zum eigenen Brot – Stephan Tuchscherer über Ketogene Ernährung und seine Story

Selbsterkenntnis führt zu Selbstverständnis.

Das Leben ist Veränderung. Ein großer Satz. Aber halt auch eine große Sache für all diejenigen, die es betrifft. So, wie Stephan Tuchscherer. Er war 13 Jahre in einem Werkzeugbauunternehmen angestellt, hatte 40 Leute unter sich und irgendwann – ziemlich drastisch – eine Erkenntnis: Das kann nicht alles gewesen sein.

Und deshalb entschied er sich für Veränderung. Er packte seine Sachen, zog binnen 2 Monaten nach Leipzig und startete sein neues Leben. Als Bäcker. Oder vielmehr als Entwickler eines neuartigen Brotes das allen Gesundheitsansprüchen genügen sollte.

Und auch hier bleibt das Leben nicht stehen. Denn Stephan hat mit seinem IQ Brot noch so einiges vor.

Stephan Tuchscherer erzählt seine Geschichte

Dreizehn Jahre Werkzeugbauunternehmen, Ansprechpartner für vierzig Angestellte und eine Erkenntnis: dieses Leben ist nicht die Erfüllung.

Denn es wurde Stephan Tuchscherers Persönlichkeit immer nur in Teilen gerecht.

Das sollte sich 2016 grundlegend ändern, als er anfing sich mit Ernährung experimentell zu beschäftigen. Klar, auch er hatte schon vorher von ketogener Ernährung gehört. Doch 2016 ließ er über Nacht die Kohlenhydrate einfach mal komplett weg und war erstaunt über die Prozesse, die der Körper in Gang setzte.

Es gab nur ein kleines Problem: für ihn war der Speiseplan mit Eiern, Fleisch und Käse zu einseitig. Fast jeder Deutsche kann es ihm wohl nachfühlen: ihm fehlte das Brot. Und so begann Stephan Tuchscherer zu recherchieren. Natürlich gab es schon das ein oder andere Brot auf dem Markt. Auch Rezepte zum selber backen findet man im Internet. Die Krux an der Sache ist die, dass alle Rezepte sehr simpel gehalten sind. Sie gelten zwar als Low Carb beziehungsweise ketogen, aber tragen nicht auffallend zur Nährstoffversorgung des Körpers bei.

Ein Brot, das den Körper mit einem guten Aminosäureprofil, Mineralstoffen und einem optimalen Omega 3 zu Omega 6 Verhältnis unterstützt, musste erst noch erfunden werden.

Zehn Monate dauerte der Prozess, bis die ersten drei Brote alle Anforderungen von Stephan erfüllten: das Aminosäureprofil war ausgeglichen, das Brot war extrem gut verträglich, es wies ein optimales Verhältnis der Omegafettsäuren auf, hielt lange satt, war backbar und – das wichtigste – es schmeckte auch noch.

Um das zu erreichen, las sich Stephan in die Materie ein, sprach mit Naturheilkundlern, Sportlern und Wissenschaftlern. Er analysierte jede einzelne Zutat bis in ihre kleinsten Bestandteile und fügte schlussendlich alle Zutaten so zusammen, dass ein vollwertiges Brot herauskam.

Dass IQ Brot war geboren und schlug ein, wie eine Bombe. Denn in ihm verbacken sind keine Füll- und Trägerstoffe, sondern Lebensmittel, die der Körper verwerten und für sich nutzen kann. Wie genau, erklärt Stephan in seinen Brotgesprächen. Hier erklärt er Interessierten auch, wie der Körper Nahrung verwertet und warum der Körper im Fettstoffwechsel so gut funktioniert.

Und auch in Zukunft ist einiges von Stephan zu erwarten. Denn jetzt, wo er seine Passion gefunden hat, ist auch eine Entwicklung möglich. 

Ketogen: Stephan Tuchscherer im Gespräch mit unserem Moderator Stephan Zeigt

Stephan Tuchscherer über sein Mindset & seine Arbeitsweise

Stephan Tuchscherer fällt auf. Nicht nur vom Aussehen und mit seiner Energie. Auch in Sachen Routinen fällt er aus dem Raster.

Er isst nur zwei Mal in der Woche. Dafür nimmt er sich allerdings auch den halben Tag Zeit, geht Mittags einkaufen, bereitet die Mahlzeit zu und genießt sie bis Mitternacht. Die restliche Zeit in der Woche nimmt er nur Tee, Wasser und Kaffee zu sich.

Somit ist er ständig in der ketogenen Zone und kann ihre Vorteile für sich nutzen. Nicht selten wacht er zwischen drei und vier Uhr mit vollem Fokus auf und hat neue Einfälle die er sich sofort notiert.

Allgemein schwört Stephan nicht auf Routinen. Er fährt ein Gegenkonzept das sich komplett an den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Körpers orientiert. Hat er keinen Fokus, macht er etwas für sich. Läuft die Ideenmaschine auf Hochtouren, bleibt er dran, bis zur nächsten Entspannungsphase.

Eine Sache ist ihm dann aber doch wichtig: Die Entschleunigung im Urlaub. Hier haben nämlich auch seine sozialen Netzwerke mal Pause.

Stephan Tuchscherer teilt seine wichtigsten Tipps

  • Lass Dir nicht von anderen Deine Welt limitieren.
  • Limitier sie Dir aber auch nicht selbst. Guck mal über den Tellerrand.
  • Höre einmal auf Deinen Körper. Was will er Dir sagen? Läufst Du grade im Flow oder wirtschaftest Du ins Minus?
  • Dein Körper kann deutlich mehr, als Du ihm zutraust. Experimentiere – wenn Du möchtest – mal ein bisschen mit Deiner Ernährung.
  • Wenn Du Dich entspannst, leg auch Dein Handy weg!
  • Wenn Du mit Menschen zusammenarbeitest, versuche Deine Ideen auch unter Menschen zu entwickeln. Setze Dich in den Park, in ein Restaurant oder an einen anderen Ort, an dem Du die Energie der anderen nutzen kannst.
  • Suche Dir Menschen, die Du magst und die Dich mögen.
  • Arbeite an Deinen Ängsten und Prägungen. Sie bestimmen Dein Leben und können Dich ausbremsen. Aber bleib rücksichtig mit Dir. Ihre Bearbeitung kann einige Zeit dauern. Und das ist auch okay so.

Was kann Stephan Tuchscherer für Dich tun?

In seinen Brotgesprächen klärt Stephan Tuchscherer auf verständliche Art und Weise über die Funktionsweise des Körpers auf und hilft Dir so ihn besser zu verstehen und leistungsfähiger zu werden.

Mit seinem Brot hast Du außerdem einen guten und schmackhaften Einstieg in die ketogene Ernährung.

About Theresa Kloss

Avatar

Check Also

Was Albert Einstein und Wladimir Klitschko mit intuitivem Essen zu tun haben erklärt Dir Dr. med. Mareike Awe von Intueat

Kämpfe nicht gegen Deinen Körper. Er gewinnt ja doch. Kleiner Hinweis vorweg: in diesem Interview …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

X