Mr. Mindset – Der amtierende Mr. Germany über positive Einstellung, sein Selbstbild und wie er die Welt verändern will

Das man im Model Business nicht unbedingt immer mit offenen Armen empfangen wird, ist kein Geheimnis. Das man dafür eine mentale Stärke mitbringen sollte, ist vielen jedoch nicht ganz so klar. Sasha Sasse ist Mr. Germany 2019 und erzählt im Interview mit welcher Strategie er mental gesund bleibt und wie er künftig Teil einer Bewegung sein möchte, die diese Welt nachhaltig verbessert.

Mr. Germany Sasha Sasse erzählt seine Geschichte

Sasha Sasse war der Schönheit schon immer verfallen. Er fand Mode immer super und hat Germany’s Next Topmodel rege verfolgt. Ob es daran lag, dass er mit drei Frauen groß geworden ist? Wer weiß das schon so genau. Zumindest zog sich die Liebe zu diesem Lifestyle durch sein gesamtes bisheriges Leben.

Nachdem er vier Jahre bei der Bundeswehr war, wagte er den Sprung und ging nach Los Angeles. Einfach um mal zu gucken, was so gehen könnte. Sowieso hat Sasha eigentlich immer gemacht, was sich grade richtig angefühlt hat.

In Los Angeles angekommen, lief erst einmal alles ziemlich gut. Er wurde bei einer großen Agentur eingeladen, hatte auch ein “Private Appointment” mit dem Agenturleiter, es wurden große Pläne gemacht und dann… kam nichts mehr. Nachdem Sasha anrief um sich zu erkundigen kam die Absage, wie ein Vorschlaghammer:

“Du, Sasha, wir haben eigentlich schon so einen Typen, wie Dich. Da brauchen wir Dich eigentlich nicht mehr.”

Nach einigen weiteren Versuchen ließ Sasha dieses Abenteuer hinter sich und kam zurück nach Deutschland. Hier arbeitete er bei einem großen Modeunternehmen, wurde gekündigt und stürzte sich direkt in ein neues.

Denn sein nächster Stopp waren die Asia Games in Jakarta. Als Technical Service hatte er recht wenig zu tun und nutze die Zeit, sich seine eigene Bucket List zu erstellen.

Unter anderem darauf notiert: Mr. Germany 2019 werden.

Also hat er sich an den Computer gesetzt und recherchiert und sich beworben. Es wurde ein Shooting vereinbart, ein Text geschrieben, online gevoted, er präsentierte sich in einem Einkaufszentrum in dem er auch direkt Mr. Mitteldeutschland wurde und flog dann ins Mr. Germany Vorbereitungscamp nach Ägypten.

Dort kam er mehr oder weniger aus Versehen mit vielen Dingen in Kontakt, die er heute in seinem Leben nicht missen möchte. Er konnte sich während dieser Zeit gut reflektieren, hat mit Yoga und Meditation begonnen und sich selbst besser kennengelernt.

Und das war der Anfang seiner Passion. Heute möchte Sasha Sasse auch anderen Menschen die Möglichkeit geben die Welt im Wandel zu erleben und sie positiv mitzugestalten. Er möchte Impulsgeber sein. Um einmal grundlegend über unsere jetzige Situation zu reflektieren und Menschen animieren mit Selbstliebe, Reflektion und einer nachhaltigen Gemeinschaft ein gutes Vorbild für alle zu sein, die folgen wollen und nur den richtigen Anstoß brauchen.

Mr. Germany 2019 – Sasha Sasse im Gespräch mit unserem Moderator Stephan Zeigt

Sasha Sasse und sein Mindset

Sasha lässt Dinge gern auf sich zukommen. Ob er einfach genau hingehört hat, was in seinem Inneren passiert? Vielleicht. Auf jeden Fall machte er instinktiv vieles genau so, wie es sich für ihn gut anfühlte.

Während andere Menschen aktiv Routinen entwickeln, waren sie bei Sasha einfach plötzlich da: Dankbarkeit, Yoga, Meditation… all das sind Rituale, die Sasha Sasse heute täglich begleiten und sein Leben für ihn in Balance halten.

Auch das Thema “helfen” ist ein fester Bestandteil. Jeder, der es einmal ausprobiert hat, selbstlos zu helfen – einfach mal für andere da zu sein ohne etwas dafür zu erwarten – kennt das erhebende Gefühl. Und meist bekommen wir sehr viel mehr zurück, wenn wir es am wenigsten erwarten. Es ist ein Glaubenssatz, der ein Miteinander propagiert und kein gegeneinander. Sasha ist überzeugt, dass wir so unser Potential viel besser nutzen können, wenn wir miteinander groß werden.

Sowieso ist Sasha ein extrem abenteuerlustiger Gesell und Monotonie ist nicht sein bester Freund. Daher ist es für ihn auch ein inneres Bedürfnis andere Kulturen und Länder aber auch Charaktere kennenzulernen und der Auslöser für ein Umdenken zu sein. Er liebt diese Aha-Momente.

Einer davon war für ihn ganz klar die Erkenntnis, dass man trotz aller Routinen, Vision Boards und Selbsterkenntnissen die Disziplin diese einzuhalten im gesunden Maß bleiben sollte. Denn was nützt es uns, wenn wir uns quälen? Wir haben dieses Leben geschenkt bekommen und sollten pfleglich damit umgehen. Deshalb findet Sasha, dass wir all die Grenzen und Regeln, die wir uns setzen als Wegweiser, niemals aber als Gesetz sehen sollten.

Er selbst folgt dem, was ihm guttut und beginnt seinen Tag mit Yoga und Meditation.

Sein Tipp: Nimm am Morgen nicht sofort das Handy in die Hand, sondern checke erst einmal ab, wie es Dir so geht. Wie fühlst Du Dich? Welche Emotionen hast Du? Beginne Deinen Tag so entspannt, wie möglich!

Seine größte Mehrwerte

  • Komm raus aus Deiner Komfort Zone. Das Leben ist bunt!
  • Traue Dich mit anderen Menschen zu kommunizieren. Sie haben Dir viel zu geben.
  • Wenn Du keine Angst vor Deinen Träumen hast, träumst Du vielleicht nicht groß genug.
  • Werde dir klar darüber, wer Du bist und wer Du sein willst und visualisiere es Dir so gut, wie möglich.
  • Wenn Du Dich wirklich auf das fokussierst, was Du wirklich willst, wirst Du es erreichen weil plötzlich extrem viel Energie frei wird, die Du für Dich nutzen kannst.
  • Gib immer Gas und setzte Deine Hoffnung nicht auf diesen EINEN Termin.
  • Lass dich nicht abbringen.
  • Keep on going. Mit Übung wirst Du besser.
  • Glaube an Dich.
  • Jeder sollte so viel machen, wie er kann und möchte. Der Anfang zählt.
  • Lass andere Menschen, wie sie sind. Wenn Du etwas erreichen möchtest, stelle einfach die richtigen Fragen.
  • Grenzen gibt es nur in unserem Kopf.
  • Die Möglichkeiten etwas zu verändern sind heute so gut, wie nie zuvor. Denn heute ist mit den sozialen Medien die Bühne so groß geworden, dass wir Informationen und Energien viel schneller verbreiten können.
  • Mache Dir ein Vision Board, hinterfrage was Du wirklich möchtest und dann go for it. Aber Glück beginnt nicht erst, wenn Du Deine Ziele auf dem Vision Board erreicht hast. Es ist schon heute da und Du kannst es durch Bewusstsein in Dir selbst finden.
  • Du MUSST nichts!

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