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Der Abgasskandal

Stephan Zeigt

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25 April 2019
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Hey zusammen,

der Dieselskandal oder Abgasskandal ist momentan nach wie vor in aller Munde.

Jüngst kam der ehemalige Audi Chef Stadler in Untersuchungshaft und wurde nun von der Staatsanwaltschaft München angeklagt.

Dieselskandal: Anklage gegen Ex-Audi-Chef Stadler


Obwohl hier natürlich eine arglistige Täuschung bestand, frage ich mich langsam, ob diese ganze Thematik nicht übertrieben ist.
Ein ganzer Wirtschaftszweig in Deutschland wird hier geschwächt und die Folgen sind nun schon absehbar und teilweise auch schon in der Umsetzung.

- Entlassungen
- Verhaftungen
- Kurzarbeit

Ich persönlich hinterfrage noch, was hierbei die langfristigen Folgen sein werden. Wird unsere Automobilwirtschaft dadurch langfristig negative Folgen haben?

Ich persönlich denke schon. Es könnte auch einen weitaus größeren Wandel in der Mobilität bedeuten, als wir uns momentan vorstellen können.

Die Frage ist natürlich, was machen wir daraus?

Was denkt ihr, wo die Reise hin geht? Ich bin auf eure Gedanken gespannt!
 

Frank Eick

Auskenner
11 Juni 2019
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Hier wird wiedermal eine mediale Sau durch das Dorf getrieben. Denn es gibt noch sehr viele andere Themen die eine größere Auswirkung auf das Klima haben als der Autoverkehr.

Obwohl die Folgen für die Automobilwirtschaft erst mal hart sind, kann das auch eine Chance sein. Denn der Wandel weg vom Verbrenner hin zu Alternativen ist absehbar. Deshalb müssen sich die Autokonzerne auch stark verändern.

So kann etwas Druck und eine Verschlankung der Konzerne jetzt, für einen Wandel in der Zukunft fit machen.

Als nicht direkt betroffener kann man so etwas natürlich immer leicht sagen. Anders sieht es aus wenn der eigene Job davon betroffen ist.

Wo es hin geht ist wirklich schwer zu sagen. Aber da die E-Mobilität jetzt auch noch vom Staat gefördert wird, wird das wohl der erste Weg werden. Ich denke den Wasserstoffantrieb so stiefmütterlich zu behandeln ist nicht gerecht, da er Reichweitenvorteile hat und auch nicht solche Massen an seltenen Erden verbraucht. Aber das ist ein anderes Thema.

Auf jeden Fall wird der Individualverkehr erst mal das wichtigste bleiben.

Es bleibt spannend...
 

Theresa Kloss

Head of Erfolgsjournal
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16 Juni 2019
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@Frank Stimmt schon. Ich finde auch, wir sind im Wandel. Verrückt ist halt nur, dass augenscheinlich nur die Deutschen solche Praktiken nutzen. Die Frage ist: Wem nützt es?
 
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Stephan Zeigt

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Hier wird wiedermal eine mediale Sau durch das Dorf getrieben. Denn es gibt noch sehr viele andere Themen die eine größere Auswirkung auf das Klima haben als der Autoverkehr.

Obwohl die Folgen für die Automobilwirtschaft erst mal hart sind, kann das auch eine Chance sein. Denn der Wandel weg vom Verbrenner hin zu Alternativen ist absehbar. Deshalb müssen sich die Autokonzerne auch stark verändern.

So kann etwas Druck und eine Verschlankung der Konzerne jetzt, für einen Wandel in der Zukunft fit machen.

Als nicht direkt betroffener kann man so etwas natürlich immer leicht sagen. Anders sieht es aus wenn der eigene Job davon betroffen ist.

Wo es hin geht ist wirklich schwer zu sagen. Aber da die E-Mobilität jetzt auch noch vom Staat gefördert wird, wird das wohl der erste Weg werden. Ich denke den Wasserstoffantrieb so stiefmütterlich zu behandeln ist nicht gerecht, da er Reichweitenvorteile hat und auch nicht solche Massen an seltenen Erden verbraucht. Aber das ist ein anderes Thema.

Auf jeden Fall wird der Individualverkehr erst mal das wichtigste bleiben.

Es bleibt spannend...

Danke, Frank!

Du sprichst ein wichtiges Thema an, welches ich demnächst hier auch nochmal Publizieren möchte, auch wenn viele Menschen lieber wegschauen.

Ich sehe das ähnlich. Mit der medialen Sau hast du das ganze gut beschrieben. Ich selbst bin auch gespannt, wo die Reise hin geht und denke auch, dass Innovationen wichtig sind. Das diese jedoch auf diesem Wege entstehen müssen, ist eigentlich auch ein Armutszeugnis. Ich bin sehr gespannt, wie sich die deutsche Autoindustrie weiter entwickeln wird.

Danke für deinen Kommentar!
 

Marco Myr

Auskenner
17 Mai 2019
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Online-Marketing
Das Problem ist, dass wir uns auf unserem "Kenntnisstand" ausgeruht haben, weil "es lief ja". Das dabei aber andere an uns vorbeigezogen sind, hat wieder keiner gemerkt. Und bei den ganzen Tricksereien ging es mal wieder nur ums liebe Geld.

Ich bin so eingestellt, wenn ein Produkt nicht ausgereift ist, geht es nicht auf den Markt. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, stehe ich dafür grade, auch wenn dies Mehrkosten verursacht. Jede Trickserei kommt irgendwann ans Licht.

Was ich beobachte, egal auf welcher Ebene, dass Sachen nicht fertig gedacht oder fertig entwickelt werden. Als Beispiel hier die Spitzenidee mit der Maut...nicht fertig gedacht....kostet uns am Ende alle Geld.

Ansonsten bin ich "Neben"-Betroffener, was die Automobilindustrie angeht. Mein AG bietet Dienstleistungen hauptsächlich für die Automobilindustrie an. Ich versuche zwar, neue Kunden zu akquirieren respektive den Bestandskunden mehr Arbeit aus den Rippen zu leiern, aber meistens bekomme ich die gleiche Antwort..."machen wir aktuell selbst". In der Familie arbeitet jemand bei einem größeren Automobilhersteller...dieser wurde kürzlich drei (!!!) Gehaltsstufen runtergestuft und in seine alte Tätigkeit versetzt...weil sie sein Büro weggekürzt haben.

Im Großen und Ganzen ist unsere Wirtschaft aber allgemein grad ziemlich weit unten...wie alle sieben Jahre.

Ich bin aber auch der Meinung, dass E-Mobilität nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Eine Frage dazu, wie wird Strom erzeugt und wo kommt er her? Kann also mit Umweltschonung schonmal nicht einher gehen.

Grüße Marco